Margret

Eine Bereicherung für alle

Ein Gastkind aus Thailand

Ein Blick über die eigene Welt hinnaus
YFU Austria:

Seit dem Sommer seid ihr Gastfamilie für Tang-Gwa aus Thailand. Wie sind die Rollen in der Familie verteilt? Welchen Platz nimmt euer Gastkind ein?

Margret:

Sie ist unsere große Tochter neben unserer Tochter, die um 3 Jahre jünger ist, und unserem Sohn, der 6 Jahre jünger ist.

  • Die Familie beim Laternenlaufen
    Die Familie beim Laternenlaufen
  • Die glücklichen Kinder
    Die glücklichen Kinder
  • Weihnachten
    Weihnachten
  • Urlaub mit unserer Austauschschülerin Tang-Gwa
    Urlaub mit unserer Austauschschülerin Tang-Gwa
  • Wanderurlaub mit der Familie
    Wanderurlaub mit der Familie
  • Die Kinder am Gipfelkreuz
    Die Kinder am Gipfelkreuz
YFU Austria:

Warum habt ihr euch entschieden ein Gastkind aufzunehmen?

Margret:

Uns haben andere Länder und andere Sitten schon immer fasziniert. Mein Mann und ich haben jeweils in dieser Hinsicht auch schon einige Erfahrungen gemacht. Außerdem finden wir es auch für unsere eigenen Kinder gut, den Blick über ihre eigene Welt hinaus machen zu können.

YFU Austria:

Was hat euer Gastkind am Anfang am Zusammenleben verwundert?

Margret:

Dass wir feste Strukturen haben, wie z.B. warten wir, um gemeinsam Essen zu können, wir beten und singen gemeinsam.

YFU Austria:

Erzählt eine Anekdote aus dem Alltag mit eurem Gastschüler!

Margret:

Wir hatten einige Familienfeiern gleich nach Tang-Gwas Anreise.
An einem Wochenende waren wir mit der ganzen Familie in einem Jugendhaus und trafen uns mit anderen Familien. Tang-Gwa hat sich sehr wohlgefühlt und es war schön, wie sie mit den Jugendlichen gemeinsam Lieder vorgesungen hat.

YFU Austria:

Was macht eure Familie typischerweise gemeinsam? Wie hat die Aufnahme eines Austauschschülers das verändert?

Margret:

Normalerweise versuchen wir an den Wochenenden uns sportlich zu betätigen. Wir wandern, klettern und fahren Ski. Wir nehmen Tang-Gwa einfach mit und versuchen uns ihrer Kondition anzupassen. Bisher ist es gut gelungen!
Auch zu unseren Gottesdiensten nehmen wir sie mit.

YFU Austria:

Was hattet ihr für Vorstellungen von eurem neuen Familienmitglied? Was hat sich bewahrheitet, was war anders?

Margret:

Wir wollten unsere festen Strukturen durchbrechen und mit unserem neuen Familienmitglied manche Eigenarten bzw. festgefahrene Traditionen hinterfragen.
Es ist uns ganz gut gelungen. Wir empfinden Tang-Gwa als Bereicherung für alle Familienmitglieder. Schön, eine andere Kultur so nahe kennenzulernen.

YFU Austria:

Wann hat sich der Alltag mit eurem Gastkind eingestellt? Woran habt ihr das gemerkt?

Margret:

Der Alltag hat sich erst seit ca. 2 Wochen so richtig eingestellt. Sie spricht nun auch viel Deutsch und ich merke auch, dass sie ihre Selbständigkeit sucht, indem sie sich selber organisiert.

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